Über Markus Frey

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Markus Frey, 282 Blog Beiträge geschrieben.

10.10. – Tag der psychischen Gesundheit

Ein wichtiges Ziel hat der Tag der psychischen Gesundheit, den wir auch dieses Jahr am 10. Oktober begehen, bereits erreicht: Psychische Erkrankungen sind in den letzten Jahrzehnten in hohem Maße enttabuisiert worden. Es ist heute deutlich leichter, darüber zu sprechen, als noch 1992 – dem Jahr, in dem der Weltverband für psychische Gesundheit (WFMH) diesen Tag ins Leben rief. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) trägt ihn seither mit. Für eine Gruppe bleibt das Thema dennoch anspruchsvoll: für Leistungsträger, die Tag für Tag Verantwortung übernehmen.

Burnout erkennen – wie der Bürokratiepatient Deutschland eine Chance verschläft

Aktualisiert im Oktober 2026 Als der deutschstämmige New Yorker Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 den Begriff „Burnout" in die Fachdiskussion einführte, beobachtete er zuerst sich selbst und die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihm ehrenamtlich in einer Klinik für Drogenabhängige arbeiteten. Sein Befund galt den Engagierten: „Gerade weil wir engagiert sind, laufen wir in die Burnout-Falle", [...]

Warum Hochleister so schwer Nein sagen – und wie es gelingt

In 8 Minuten anhören https://soundcloud.com/user-596793668/warum-hochleister-schwer-nein?si=e08037bce8a94bfc87df1d1d429ae482&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing Es ist ein stilles Paradox: Je besser Sie sind, desto mehr wird von Ihnen verlangt. Ihr Können spricht sich herum. Die Anfragen häufen sich – ein Projekt hier, ein Gefallen dort, „Sie machen das doch mit links". Und weil Sie es tatsächlich können, sagen Sie zu. Wieder und wieder. Bis [...]

Nervennahrung – Damit essen Sie Ihre Nerven wirklich stark

Schokolade ist ein wunderbares Genussmittel. Als „Nervennahrung" jedoch verdient sie ihren Ruf nicht — trotz aller gegenteiligen Behauptungen auf Verpackungen und in Ratgebern. Und dennoch steckt in dem Etikett ein wahrer Kern: Nervenstärke lässt sich tatsächlich essen. Nur eben über andere Wege, als es die Tafel in der Schreibtischschublade verspricht. Wer als Hochleister über Jahre [...]

Achten Sie auf Ihre Metaphern

Metaphern gelten als Schmuck der Sprache. Für Menschen in anspruchsvollen Rollen sind sie etwas anderes: mentale Steuerinstrumente. Sie geben Energie oder rauben sie, sie treiben an oder lähmen, sie schaffen Orientierung oder verstärken Verwirrung. Wer auf höchstem Niveau wirkt, führt nicht nur Teams, Organisationen und Projekte – er führt vor allem sich selbst. Über Sprache, [...]

Selbstbestimmt im Stress

In Befragungen taucht ein Belastungsfaktor immer wieder ganz oben auf:  das Gefühl, für vieles verantwortlich zu sein und zugleich wenig davon in der eigenen Hand zu haben. Gerade Hochleister kennen diesen Druck genau — hohe Verantwortung, ein dichter Kalender, ständige Erreichbarkeit, Entscheidungen im Minutentakt. Je größer die Verantwortung, desto stärker wird oft das Empfinden, von [...]

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

Achtung, Verwechslungsgefahr: Viele setzen Selbstbewusstsein mit Selbstvertrauen gleich, obwohl es sich um zwei verschiedene Dinge handelt. Für ein gesundes Selbstvertrauen ist ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig. Mir sind schon viele Menschen mit ausgeprägtem Selbstvertrauen begegnet, deren Selbstbewusstsein nur mäßig entwickelt war – und ebenso der umgekehrte Fall: Menschen mit hohem Selbstbewusstsein und [...]

Werte, Entscheidungen und Lebensenergie

Warum die tägliche Entscheidungslast weniger an Ihrem Kalender liegt als an Ihrer Werte-KlarheitTagtäglich treffen Sie unzählige Entscheidungen – kleine und große, bewusste und beiläufige. Für viele Menschen ist genau diese Masse an notwendigen Entscheidungen der größte Stressfaktor überhaupt. Und je weniger klar die eigenen Werte sind, desto schwerer fällt jede einzelne davon. Das hat wenig [...]

Der effiziente Zeitverschwender

Wenn Hochleister an Zeitverschwendung denken, denken sie an Serien und Social Media. Die eigentliche Verschwendung sieht anders aus: perfekt organisiert, termingerecht, tadellos – und trotzdem verbrauchte Lebenszeit.

Nach oben